Die notwendigen Technologien zur Erzeugung alternativer Energien gibt es bereits. Dazu zählen z. B. Solarkraftwerke – etwa in Spanien oder den USA – ebenso wie die Technologie zur verlustarmen Stromübertragung. So baut Siemens derzeit in China eine Hochspannungs-Gleichstromübertragung (HGÜ), die 5000 Megawatt Leistung von Wasserkraftwerken im Landesinneren über 1400 Kilometer zu den Megacitys an der Küste transportiert. 95 Prozent der Energie kommen so am Zielort an, ein Wert, der bei Wechselstrom undenkbar ist.
Prominente Projekte zur umweltfreundlichen Stromerzeugung sind Offshore-Windparks, die auf dem offenen Meer gut doppelt so viel Windernten wie an Land.
Inzwischen ist man weltweit zu der Erkenntnis gelangt, dass nicht nur Rohstoffe begrenzt sind, sondern auch der Schutzschild um unsere Erde – die Atmosphäre. Wenn wir den Klimawandel aufhalten wollen, muss die Emission von Treibhausgasen drastisch vermindert werden. Da aber die Weltbevölkerung weiter wächst, wird auch der Stromverbrauch weiter zunehmen, bis zum Jahr 2030 um mehr als 60 Prozent, schätzen Fachleute.
Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme in Freiburg haben auf dem Weg zu günstigeren und gleichzeitig hocheffizienten Solarzellen eine wichtige Hürde gemeistert:
Der Klimawandel erfordert ein Umdenken. Künftig wird elektrischer Strom zum allumfassenden Energieträger – umweltfreundlich hergestellt, clever zwischengespeichert und intelligent verteilt.