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Automatisches Fahren wirkt sich auf Versicherung aus

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Nicht nur die etablierten Autohersteller haben den Trend erkannt: Auch Google und Apple arbeiten derzeit fleißig an Systemen für autonomes Fahren. In Anbetracht der Tatsache, dass Autounfälle zu 90 Prozent auf technisches Veragen und nur zu 10 Prozent auf menschliches Versagen zurückzuführen sind, dürfte die Implementierung solcher Systeme auch Auswirkungen auf die KFZ-Versicherung haben.

Im Jahr 1970 starben noch 21.000 Menschen pro Jahr durch einen Autounfall. Technischer Fortschritt in Form von Airbags, größere Knautschzonen, Anschnallpflicht, Fahrer-Assistenzsysteme und ein höheres Sicherheitsprofil moderner Autos hat diese Zahl auf nur noch 3.300 Verkehrstote heruntergebracht. Noch immer 3.300 zuviel. Die Sicherheit des Menschen wird immer häufiger in die Technik des Fahrzeugs gelegt. Durch autonomes Fahren dürfte so die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle in den folgenden Jahren weiter abnehmen.

Auswirkungen auf die KFZ-Versicherungsbreiträge

Versicherungsprofis rechnen durch diesen Trend auch mit nachhaltigen Folgen für die Autoversicherungsbranche. Je stärker der Fahrer durch automatische und elektrische Assistenzsysteme unterstützt wird, desto geringer wird seine Bedeutung bei einem möglichen Unfall. Bereits heute dürfen sich Halter von Fahrzeugen mit bestimmten Assistenzsystemen, wie z. B. einem Notbremssystem, über eine günstigere Versicherungsprämie freuen. Derzeit fehlt jedoch eine statistisch relevante Auswertung, inwiefern sich solche Systeme tatsächlich positiv auf eine Vermeidung oder Verhinderung schlimmer Unfälle auswirken. Der Langzeit-Feldversuch wird diese Daten in den nächsten Jahren nachliefern. In jedem Fall wird die Implementierung weiterer automatischer Fahrassistenzsysteme stärkere Auswirkungen auf die KFZ-Versicherungen haben.

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