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Höhere Strompreise 2013

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Die Energiewende fordert nun ihren Tribut. Die Leistung der massenhaft abgeschalteten AKWs muss nun so schnell als möglich durch erneuerbare Energien ersetzt werden. Der Verbraucher wird dabei in die Röhre gucken, denn er darf zudem noch die Umlagen für die Großkonzerne mittragen, die sich mit fadenscheinigen Begründungen aus der Verantwortung ziehen können.

Alles wird teurer – das gilt derzeit vor allem für ENERGIE. Nicht nur für Heizöl und Benzin müssen die Verbraucher immer tiefer in die Tasche greifen, auch für den unabdingbaren Strom. Für 2013 erwartet man eine Erhöhung um 50% auf 5,3 Cent/Kilowattstunde. Inklusive Mehrwertsteuer landen wir letzten Endes bei 6,3 Cent. Vor allem für große Familien mit vielen Kindern kann der Energiewechsel so recht teuer werden. Mit der Umlage soll der Ausbau der Alternativen Energien gefördert werden. Die Energiewende  – ein teurer Spaß. Die vier Betreiber von Höchstspannungsleitungen in Deutschland berechnen den erzeugten Ökostrom und sind daher auch für die Zahlung der Vergütungen an Betreiber von Solaranlagen, Windrädern und Biogasanlagen verantwortlich. Sie erhalten für 20 Jahre garantierte Vergütungen für jede Kilowattstunde Strom. Die Fördersätze werden regelmäßig gesenkt, in einigen Jahren soll die Förderung auslaufen.

Schäuble reibt sich die Hände

Nutznießer ist unter anderem Bundesfinanzminister Schäuble, denn allein die Steuereinnahmen aus der Mehrwertsteuer belaufen sich auf rund eine Milliarde Euro. Ein Mehrpersonenhaushalt muss dadurch mit höheren Kosten von 60 bis zu 100 Euro im Jahr rechnen. Aktuell streitet man sich in der Politik, inwiefern der Verbraucher davon entlastet werden kann, ist aber noch nicht wirklich zu einer Einigung gekommen. Solange hilft nur der Anbieterwechsel. Eine Absenkung der Stromsteuer dürfte jedoch nur dazu führen, dass sich die Versorger ihre Taschen noch voller stopfen als sowieso schon.

Hilfe für Bedürftige

Ob besonders Bedürftige, wie HartzIV-Empfänger besonders entlastet werden, ist noch nicht hinreichend in Politik ausdiskutiert. Hier gibt es jedoch bereits ein kostenloses Angebot der Caritas, das sich Stromspar-Check nennt. Die sogenannten Stromspar-Helfer kommen auf einen Hausbesuch und identifizieren die größten Stromfresser, sodass einem das Stromsparen leichter fällt.

Großkonzerne werden gehätschelt – der Verbraucher guckt in die Röhre

Während der Verbraucher für den Umbau zu erneuerbaren Energien kräftig zur Kasse gebeten wird, gelten in großen Firmen einige Ausnahmeregelungen, die sie von allzu harten Zahlungen befreien. Unter bestimmten Bedingungen werden sie nämlich von der Öko-Umlage ausgenommen – die Differenz legt natürlich der Verbraucher drauf. So müssen Firmen, die mehr als 100 Gigawatt verbrauchen, lediglich einen festen Preis von 0,05 Cent/Kilowattstunde berappen, während der Endverbraucher aktuell mit 3,59 Cent und ab nächstem Jahr mit voraussichtlichen 5,3 Cent zur Kasse gebeten wird. Ein Anreiz für große Unternehmen Strom zu sparen? Wohl eher das Gegenteil. Sinn und Zweck der Sache mal wieder – genau wie bei der gesamten perfiden Euro-„Rettung“: Die Deutsche Exportwirtschaft im internationalen Wettbewerb möglichst günstig zu halten. Zu diesem Zweck geht man augenscheinlich auch gerne mal über Leichen.

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