Anbieter wechseln

Versicherungen, Stromanbieter und viele mehr.

PKV: So kommt man zurück in die Gesetzliche Krankenkasse

| Keine Kommentare

Die PKV ist vor allem für viele Selbständige zunächst eine willkommene und günstige Alternative zur GKV. Wenn die Beträge jedoch anfangen ins Unermessliche zu steigen, kann einem die PKV wie ein Mühlstein um den Hals hängen. So kommen Sie zurück in die Gesetzliche Krankenversicherung.

Selbständige und Beamte sind noch immer die Hauptklientel der Privaten Krankenversicherung. Doch im Alter kann die Last der Prämien erdrückend werden. Denn in der Regel kennen die Versichungsbeiträge nur eine Richtung: nach oben. Zum Jahreswechsel 2015 stiegen die Tarife der PKV im Schnitt um 0,4 Prozent. Für Senioren sind Beiträge von 500 bis 800 Euro/Monat in der PKV nicht ungewöhnlich.

Unisex schon teuer genug

Wer nach 2012 in die PKV einsteigt, der kann sowieso nur noch einen Unisex-Tarif wählen. In der Regel haben Kunden, die in den letzten Jahren eine PKV abgeschlossen haben, wenig Preiserhöhungen durchmachen müssen. In einigen Fällen gab es sogar eine Senkung der Tarifbeträge. Schwerer haben es heute jene, die schon 15 – 20 Jahre in einer PKV versichert sind. Nicht wenige Versicherte flirten daher mit dem Gedanken einer Rückkehr in die Gesetzliche Krankenkasse. Doch von Seiten des Gesetzgebers ist dies so gut wie möglich unterbunden worden. Wer von der PKV in die GKV wechseln möchte, bekommt jedenfalls so ziemlich jeden verfügbaren Knüppel zwischen die Beine geworfen, den es gibt.

Es gilt die Versicherungspflicht in Deutschland

Deutschland ist Versicherungsland und so gilt auch hier die Verpflichtung zur Versicherung in einer Krankenkasse. Wer es also darauf ankommen lassen möchte, kann den Rauswurf aus der PKV provozieren. Und das Ganze möglichst vor dem 55. Lebensjahr, denn danach ist der Zug abgefahren und es geht quasi gar nichts mehr.

54.900 Brutto im Jahr

Das ist die magische Grenze für Privatversicherte Angestellte. Drückt man sein Gehalt auch nur einen Euro unter dieses Level, fliegt man aus der Privaten Krankenkasse und wird versicherungspflichtig in der GKV.

Arbeitslosigkeit befreit von PKV

Auch wenn dies tatsächlich kein wünschenswerter Schritt ist – die Arbeitslosigkeit und das Abrutschen in Arbeitslosengeld befreit automatisch von der PKV. Man wird automatisch in der GKV pflichtversichert. Auch wer als Student privat versichert war, kann nach Ablauf des Studiums in eine Gesetzliche Krankenkasse wechseln.

Günstigere Krankenkasse suchen

Wer mit seinem Beitrag unzufrieden ist, kann sich hier sowohl eine günstigere PKV als auch einen günstigeren GKV-Tarif suchen.

(Visited 95 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.